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Everest plus

von U-Turn

 

15.02.2016

Es war ja der Everest schon ein richtiger Knaller und das nicht nur für ParaAlpinisten, dennoch entschied man sich bei U-Turn bereits nach 2 Jahren ein Update auf den Markt zu bringen.
Update deshalb, weil es sich dabei mehr um eine Optimierung des bestehenden Flügels handelt. Die Grundform, die Zellenanzahl sowie Streckung sind gleich geblieben. Geändert wurde die Leinengeometrie von 2 auf 3 Stamm Leinen auf A und B, Materialänderung vom Dominico "Dokdo 10" auf das leichtere "10D", Profil und Vorspannung sowie die Crossports wurden noch optimiert.  Durch die 3 Leinen auf A und B werden jetzt ummantelte Stamm und Mittelgalerie verwendet. Es wurden insgesamt 12m Leinen eingespart und zusammen mit den geringeren Leinen Durchmessern ergeben sich ca. 8% weniger Leinenwiderstand.
Die Stäbchen in der Profilnase wurden verkürzt, jedoch steiferes aber dünneres und leichteres Material verwendet.
Ganz fertig ist er noch nicht, dennoch drückte mir Ernst Strobl, Chefdesigner und Geschäftsführer von U-Turn den neuen Flügel in die Hand und sagt: "Flieg ihn einfach mal, bin gespannt was du dazu sagst".
Gesagt getan. Zwei Flüge in ruhiger Luft gingen sich an diesem Tag aus, gute Voraussetzungen für ein paar kleine Tests.
Ich flog den 21er mit 100 kg Startgewicht. Sehr viel sagen kann man nach 2 kurzen Flügen natürlich nicht. Was jedoch gleich auffällt ist, dass das bereits sehr gute Startverhalten des Everest nochmal um einen Tick verbessert wurde. Was aber besonders auffällt ist das Öffnungsverhalten nach Klappern. Der Flügel öffnet sehr schnell und trotzdem weich, dreht bei Klappern bis 60% nicht über 90 Grad weg. Der Flügel ist mit kurzen Steuerwegen und hoher Wendigkeit ausgestattet.
Durch die Materialänderung ist der Everest lt. Herstellerangaben um etwa 100 Gramm leichter geworden.
Wenn der Flügel fertig ist, wird es einen ausführlichen Testbericht an dieser Stelle geben.